Remembering the Three Jewels: Part 5 b – deutsch (Elisabeth)

Zusammenfassung von Elisabeth 1 – 41

1 – 4
Wir sind jetzt bei der Aktivität von „Buddhas Sprache“
Seine Sprache ist völlige Reinheit, frei von Fehlern. Sie zittert nicht, sein Tonfall ist angenehm, sie ist lieblich im Klang und bringt höchste Freude.
Es heißt: sie bringt letztendlich die Frucht des Verdienstes und Erleichterung in den Gedankenströmen derer, die gezähmt werden sollen.

5 – 7
Im Uttaratantra steht: Seine Sprache ist die Ursache jedes einzelnen Glücks in den Welten, einschließlich der Götter und der Ebenen ihrer Wohnsitze, d.h. dass ihr Glück, endgültiges und relatives, nur auf Buddhas melodischer Sprache beruht.

8 – 12
Die Aktivität von Buddhas Körper.
Es heißt, die Qualitäten von Buddhas Körper sind unerschöpflich, deshalb hat man nie genug davon, das Bild seines Körpers zu betrachten.
Die 2. Qualität seines Körpers ist, dass er unvergleichlich ist. Eine Haarpore und ein zarter Lichtstrahl seines Körpers überstrahlt allen Glanz von Samsara. Deshalb kann niemand seine körperliche Erscheinung vollständig begreifen oder messen. Nur durch das Sehen seines Körpers wird man das Nachlassen körperlicher und geistiger Leiden verspüren.

13 – 24
Verzicht und Verwirklichung.
Qualitäten, die aus dem Verzicht entstehen und Qualitäten, die aus der Erkenntnis entstehen.
Der Verzicht hat 2 Teile:
1. der Nachweis, dass er unbefleckt von den Fehlern des Werdens blieb, obwohl er sich in der zyklischen Existenz (dem Werden)befand,
2. wie er über die zyklische Existenz hinausging.

Zu Teil 1 – 1a. Er ist nicht befleckt vom Bereich der Begierde,
2a. er ist nicht befleckt vom Bereich der Form (materieller Körper mit seinen Sinnesorganen) 3a. er ist nicht befleckt vom Bereich der Formlosigkeit. Er ist unbefleckt von den Fehlern der Götter, Halbgötter und Menschen.
1a. Der Text sagt: „ Er lebte im Bereich der Begierde, wo er aus dem Bauch geboren war.“ D.h. er trat auf wie ein Mensch und tat alles, während er dort verweilte, aber er wurde nicht im geringsten von den Dharmas der Begierde, wie dem Verlangen nach sinnlichen Genüssen usw. beschmutzt.
2a. Er vollzog alle Dhyanas (meditative Gleichgewichtszustände) und erwarb Erfahrung mit ihnen, blieb aber unbefleckt, weil er keine Vorliebe dafür entwickelte. Auf diese Weise ist er in hohem Maße unbefleckt von den Objekten der Form.
3a. Der Text sagt: „ Er erreichte, aber entwickelte keine Vorliebe für die Samadhis (Versenkung) des formlosen Bereichs“. Da er dort nicht verweilte, da Unterweisungen im Dharma dort nicht möglich sind, ist er auch nicht von den Gedanken (Dharmas) befleckt.

2. Wie er über die zyklische Existenz hinausging.
2 a. Seine Verwirklichung ist jenseits von Leiden.
2 b. Er ist jenseits der Quelle, der Ursache des Leidens.

2a. Er hat den Ursprung des Leidens entfernt, d.h. „ma rig pa“(Unwissenheit) und dadurch die Gesamtheit des Leidens hinter sich gelassen, er ist vollständig befreit vom Leiden.

25 – 32
Ausführliche Erklärung zur Befreiung von den Grundlagen des Leidens, den Skandhas, Dhatus und Ayatanas.
Befreit von den Skandhas bedeutet: er ist im höchsten Maße von den Phänomenen von Geburt und Verfall der fünf Skandhas befreit. Das ist eines der zwölf Bindeglieder des abhängigen Entstehens. Dass wir die Skandhas haben – Form, Gefühl, Wahrnehmung, Geistformation, Bewusstsein, bedeutet für uns die Veranlagung zu Verfall. Da Buddha vollständig davon befreit war, konnte er über die Sphäre des Todes hinausgehen.

Dazu gibt es 2 verschiedene Ansichten im Hinayana und im Mahayana.
Im Hinayana heißt es, dass Buddha noch eine menschliche Gestalt hat, d.h. auch Schmerz empfand.
Im Mahayana heißt es, dass Buddha nicht befleckt, verletzt oder von den 4 Elementen beeinträchtigt werden kann. Er ist befreit von Skandas und Ayatanas. Der einzige Körper, den er hat, ist ein reiner Weisheitskörper. Vorgänge wie Eingehen ins Parinirvana usw. sind nur ein Schauspiel – Unterweisung für andere, weil er nicht von der höchsten Sphäre von Dharmadhatu abweicht. Er kann keinerlei weitere Erleichterung erfahren, er hat seine Erfüllung vollständig verwirklicht.

Es heißt, die Dhatus hätten die Bedeutung „jeder hält den Samen seiner eigenen Art.“ Da Buddha vollständig befreit ist vom Ausleben von Geburt und Verfall, besitzt er auch keine Dhatus. Sie betreffen nur Geschöpfe im Samsara.

Ayatanas: die äußeren 6 Ayatansa (phyi i skye mched) sind die Objektbedingungen der Wahrnehmung – die Objekte des äußeren Schwerpunkts – 1. Formen, 2. Geräusche, 3. Gerüche, 4. Geschmacksempfindungen, 5. berührbare Objekte 6. geistige Objekte.
Die inneren Ayatanas (nang gi skye mched) die 6 Sinne: Auge, Ohr Nase, Zunge, Körper und Geist, sind die beherrschende Bedingungen der Wahrnehmung.
Diese beherrschen die äußeren Objektbedingungen. Durch den Zusammenhang der beiden geht das Bewusstsein hinaus zum Objekt und wird entzündet, also bedeutet der Begriff Ayatana soviel wie „Zünder“, etwas, was dem Bewusstsein einen Zündfunken gibt.

Wenn wir etwas wahrnehmen, das wir als schön oder hässlich empfinden, entsteht Begierde oder Abneigung, aber in Buddhas Fall fehlen Auswirkungen, etwa wie Reaktionen auf Objekte, es gibt nur die Wahrnehmung. Es gibt keine Unterscheidung zwischen Gefallen und Nichtgefallen. Buddha nimmt Dinge einfach so wahr, wie sie sind, ohne Begierde oder Abneigung. Deshalb sind die Skandhas, Dhatus und Ayatanas eines Buddhas jenseits derer von gewöhnlichen Wesen.

33 – 37
2 b: „Er ist jenseits der Quelle, der Ursachen“.
Buddha lehrte viele verschiedene Bezeichnungen für das Leiden: Knoten, völlige Qual, Fluss,
Umgarnung, Widerstand usw. Jede dieser Bezeichnungen hat eine besondere Bedeutung.
Knoten: bedeutet etwas Zusammengeknüpftes. Das Leiden bindet uns an Samsara.
Völlige Qual: aus den Bedrängnissen heraus erleben Wesen Leid, das unerträglich ist.
Fluss: so wie Wasser Gegenstände weiterbefördert, so bewegen die Bedrängnisse die Wesen in Samsara umher.
Umgarnung: hat die Bedeutung, dass etwas an uns klebt, anhaftet. Wenn wir Bedrängnisse haben, dann haftet uns das Leiden an.
Widerstand: wenn in unserem Geist Bedrängnisse vorliegen, wird immer ein Widerstand da sein. Bedrängnisse erzeugen negative Geisteszustände, deshalb wird das Glück nicht wachsen und wir werden nur Leid erleben.

Die zwei ersten, „Knoten und Fluss“ sind Wirkungen, und die letzten zwei „Umgarnung und Widerstand“ zeigen, was Bedrängnisse sind.
Die ersten zwei Bezeichnungen zeigen die Wirkungsweise von Bedrängnissen und die letzten zwei zeigen ihre Natur.

38 – 41
Mehr Erklärungen zu den Begriffen.
Der Knoten der Begierde bindet straff, d.h. dass es eine Ursache gibt – ein Begehren und das Ergebnis ist es, an Samsara gebunden zu sein. Wir werden hilflos von einem großen Fluss von Bedrängnissen davongetragen, d.h. wir haben nicht die richtige Sichtweise. Das ist die Ursache. Deshalb erfahren wir gewaltiges Leid, das ist das Ergebnis.
Buddha ist von dieser vierfachen Gruppe von Ursachen und Ergebnissen befreit – im Gegensatz zu uns und allen Wesen.

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