Remembering the Three Jewels: Part 7 b – deutsch (Birgit)

3 Juwelen 7b

1-6
Wiederholung der Gliederung des Kommentars

(Tony Duff translation, from the part of the sutra refering to teaching 7b)
„It brings complete vision. It is free from sickness. It is always timely. It directs one further. Seeing it fulfills one’s purpose. It is known by the wise through their own insight. The dharma spoken by the bhagavat teaches taming well. It is renunciation. It causes one to arrive at perfect enlightenment. It is without contradiction. It is all-inclusive. It is trustworthy and puts an end to the journey

Sutra- part according to translation from Andrzej:
„….it is authentic sight. It is free from sickness. Its time has no interruption…“….It brings one in.“„….This/it is meaningful to see…“„…. It is known to the experts/wise through personal self-knowing…
“ The dharma spoken by the bhagavat was well taught for taming. It is renunciation. It causes one to go to complete enlightenment. It is without disharmony and it has inclusion. It has reliability. It does end the journey…..“

7-8
2. Recollection of the Dharma
1. Synopsis
2. extensive explanation
1. showing that it is the supreme one to be accepted
1. Synopsis shown from the perspective being free of faults
2. shown from the perspective of having good qualities.

2.Showing that it is a definite mental reliance
1. Synopsis
2. Extensive explanation

Jetzt zu den Formulierungen des Sutras selbst:

1. Synopsis shown from the perspective being free of faults
„….it is authentic sight. It is free from sickness. Its time has no interruption

9
„….it is authentic sight. Oder eine andere Übersetzung existiert: (or it is authentically shown)
Der Buddha ist in der Lage den Dharma zu lehren, auf der Basis, so wie die Dinge wirklich sind, und uns zu befähigen, damit wir in der Lage sind ohne confusion/Verwirrung und ohne Fehler das auch so zu sehen.

12
….. It is free from sickness“.
Mit Krankheit – sind die leidhaften Emotionen gemeint. Der Dharma in sich selbst ist makellos. Und kann deshalb das makellose Ergebnis bringen, die Realisation. Er ist wie die Sonne, strahlend scheinend und frei von Unreinheiten. Andere Wissenschaften und Künste werden mit Sternen verglichen. Das Licht der Sonne überstrahlt das Licht der Sterne um ein vielfaches.
andere(weltliche) Dharmas, die zeitweiligen Nutzen bringen können, können niemals zum höchsten letztendlich möglichen Ergebnis führen. Nur der Dharma, der manchmal deswegen als heilig bezeichnet, als höchster Dharma, kann die Verdunkelungen und leidhaften Emotionen vollständig beseitigen und zum höchsten Ziel führen, grenzenloses und beständiges Glück gewährleisten.

14-16
„….its time has no interruption“. Der Zeitraum, in dem die beiden Nutzen (der Beseitigung der Verdunkelungen und Erlangung der Realisation) stattfinden können ist ununterbrochen und unbegrenzt.
Im Gegensatz: wunscherfüllende Vasen können nur zu bestimmten Zeiträumen Erfüllungen gewähren.
Ebenso der Zeitfaktor in Bezug zur Dauer: wenn das Ego, Unwissenheit aufgegeben wurde, durch die Nutzung der Dharmalehren, gibt es keine Rückkehr mehr dazu.
Auch das Ergebnis der Realisation ist dann nicht zeitlich begrenzt.
Höhere Ebenen der Realisation, wie die unterschiedlichen Erkenntnisse der Selbstlosigkeit in Person und Phänomenen, durch Shravakas, Pratyekabuddhas, oder Bodhisattvas, einmal erlangt, werden nicht verschwinden. Das sind die Ebenen der Noblen, die sich nicht verändern können, da sie die Ebenen sind, die die Wahrheit von Dharmata, von Soheit besitzen.

17-19
2. shown from the perspective of (the Dharma) having good qualities. (Gliederung)
.“….It brings one in.“ (it brings one closer)
Auch: es bringt einen näher…, der Nutzen des Dharmas ist Leiden und seine Ursachen zu überwinden. Um stabiles, ungetrübtes Glück zu erfahren, das nicht von äußeren Bedingungen abhängt.
Nichts, keine anderen Phänomene, keine andere Lehren, außer dem Dharma sind in der Lage dich in diesen Zustand von Glückseligkeit der vollständigen Befreiung zu führen.
Wie geschieht das?
Die Personen, die Wesen, die zu erziehen, zähmen sind, werden stufenweise geführt, jeder entsprechend seinen Bedingungen und Fähigkeiten, auf dem Dharmapfad, durch hören, nachdenken und Meditieren.

20-23
„….This/it is meaningful to see…“
sehen heißt hier zu wissen, nimmt bezug zu unserer Situation im Ozean von Samsara. Der einzige Ausweg ist der Weg des Dharmas. Das zu sehen, das zu wissen, dass nur der Dharma vom Leiden befreien kann, dieses Sehen, dieses Erkennen ist gemeint. Dieses Sehen mit der rechten Erkenntnis bringt die Motivation und führt zu einer Gewissheit, zum erforderlichen Handeln und Praktizieren dessen was zu tun ist und was zu lassen ist.
Das einzige Hilfsmittel, Antidote gegen das Leiden in Samsara ist der Dharma.
Wenn man das weiß, und in dieser Gewissheit den Dharma studiert und praktiziert, dann kann man Dinge wie yang dag pa’i ye shes) vollkommen reine Weisheit, und (zag med kyi yon tan) vollkommen makellose perfekte Qualitäten entwickeln.

23
„…. It is known to the experts/wise ones through personal self-knowing…“
der Dharma ist so tiefgründig, dass er nicht (nur) der Bereich des gewöhnlichen rationalen Geistes der Philosophen weltlicher Art ist des (blo – rationaler Geist), der nicht wirklich mit Weisheit verbunden ist. Der Dharmna ist nicht der Bereich von Philosophen, die Spekulationen, Ideen fabrizieren, die sie wirklich nicht selbst „leben“. Sie sehen nicht dharmata. Nur die „Noblen“ sehen Dharmata in direkter Wahrnehmung als ein Objekt ihrer persönlichen selbst-wissenden, selbst-erkennenden Weisheit. (rang rig yeshe) sie erfahren das auch selbst, was der Dharma lehrt und sprechen nicht nur darüber, oder lesen etwas in einem Buch davon.
Der dharma kann verstanden werden von klugen gelehrten Leuten. Mit Verstehen meint man dann hier: so wie man den Rauch eines Feuers sehen kann, und dann daraus Schlüsse auf ein Feuer irgendwo ziehen kann. Das ist aber das rein intellektuelle Verständnis.
Aber es ist etwas anderes, wenn man das Feuer (die Soheit, die Leerheit) direkt sehen kann, ohne auf Schlussfolgerungen vertrauen zu müssen. Und dieses Wissen ist hiermit gemeint, was durch die Anwendung, durch den Pfad des Dharmas erlangt werden kann.

25
„personal self-knowing“:
personal: nicht gemischt mit anderen.
Self: die Entität dieser Objekte fehlerfrei sehen
Knowing: zu sehen
(Zitat aus dem Transkript:
Eigentlich ist es mir nicht so klar….
Vielleicht kann dieser Punkt auch schwer mit Worten ausgedrückt werden . –Birgit) oder vielleicht kann man es noch mal erfragen, denn unten steht: this point has to be correctly understood…..

Consciousness that works by being conscious of other – like an eye consciousness registers material objects, and so on – will not know this profound dharma by looking in towards itself. We cannot really see the truth of phenomena or the truth how the things are just through the faculty of the eyes or ears. Rather, this profound dharma will be known only by a knower that knows itself. That is why we use the word “personal self-knowing”. The wisdom can only be an object which we call in Tibetan rang rig ye she (rang rig ye shes) – the wisdom of self-awareness. This point has to be correctly understood. This is the object only of an uncommon type of rational mind.

26
self-knowing, rang rig yeshes – , sie können den Dharma aus erster Hand sehen und erfahren die Wirklichkeit.
Zuerst verstehen wir auf intellektuelle Weise, was Dharma ist. Dann praktizieren wir, meditieren, und haben dann die eigene Erfahrung. Durch Erfahrungen, dann Realisationen. Mit Realisationen kommen Qualitäten. Daraus kommt unerschütterlicher Glaube und Gewissheit.
Dann hat man die Erfahrungen bezüglich von Dharmata sozusagen aus erster Hand und das Wissen bleibt nicht nur mehr leeres Spekulieren.

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Scroll to Top