kursiv unterstrichen Wurzeltext des Sutras
1-6
Zusammenfassung der 4 Abschnitte des Sutras:
1. Bedeutung des Titels
2. Erklärung der Bedeutung der Ehrerbietung des Übersetzers
3. Bedeutung des Hauptteils des Textes
4. Bedeutung der Zusammenfasung
wir haben den 1. Punkt behandelt
jetzt:
2. die Ehrerbietung des Übersetzers
“Verbeugung zum Allwissenden”, („I prostrate to the All-Knowing One.)
dem Buddha – d.h. der Text weist sich als zum Vinaya gehörend aus.
Zum Sutra: Verbeugung zu den Buddhas und Bodhisattvas
Zum Abhidharma: Verbeugung zu Manjushri
Warum diese Ehrerbietung? Um zum Beispiel Hindernisse während der Übersetzung zu beseitigen.
7-9
3. der Hauptteil des Textes (in drei Abschnitten)
A) das Erinnern an die guten Qualitäten des Buddha
B) …..des Dharma
C)……der Sangha
A) das Erinnern an die guten Qualitäten des Buddha
a) die Basis für die detaillierte Erklärung (kurzgefasst)
b) die Einzelheiten seiner guten Qualitäten
c) Ursachen und Wirkungen in Bezug dazu
10-16
A) beginnt mit: “Thus…….
(Einfügung Birgit: Der Sutrateil, auf das in diesem teaching bezug genommen wird:
„I prostrate to the All-Knowing One.
Thus it is: the buddha bhagavat tathågata arhat saîyaksaîbuddha, possessor of insight and its feet, sugata,
(entnommen dem englischen Text des „Unending Auspiciousness“ Tony Duff, S. 81)
und jetzt wird Wort für Wort aus dem Wurzeltext dieses Sutras erklärt von Khenpo:
beginnend mit den Bezeichnungen für den Buddha in den Sanskrit begriffen.
bhagavat (tib. Bcom ldan ‚das) hat die zwei Nutzen (für sich – das Erkennen, wie die Dinge sind und für andere – die er es gelehrt hat) vollendet, er kennt die Dinge in ihrer Essenz und im Detail, er hat das Wissen zu vollem Umfang entwickelt und hat es andere gelehrt.
Tathagata (de bzhin gshegs pa) er hat ohne Fehler die Soheit verstanden, er kennt alle Dharmas, alle Phänomene in einem Geschmack, in ihrer Totalität, Gesamtheit.
Buddha (sangs rgyas) besteht aus zwei Worten im tibetischen: sangs: gereinigt, rgyas: entfaltet, erblüht, entwickelt.
Gereinigt sind die Geistesgifte, entfaltet: Perfektion allen Wissens, was gewusst werden kann, wie ein voll geöffneter Lotus.
17-31
Arhat (dgra bcom pa) „Feindzerstörer“, das Ego zerstört, Arhatschaft erlangt, ist das Ziel der Hinayana – Schüler,
Samyak-Sambuddha (yang dag par rdzog pe sangs rgyas) „ der vollständig perfekte Buddha“,
da bereits auf dem 10. Bhumi der Titel Buddha gegeben wird, und auf dieser Stufe noch subtile Verschleierungen da sind, ebenso werden Arhats auch als Buddhas bezeichnet, die auch noch nicht alle Verschleierungen gereinigt haben, –
diese haben aber noch nicht in Vollständigkeit die Qualitäten des Buddha, wie sie hier in diesem Titel ausgedrückt sind.
Diese Titel bezeichnen die Qualitäten des Buddha von verschiedenen Perspektiven.
34-40
Beziehung seiner „gesprochenen Lehren – d.h. der Sutras“ zu
a) Ursache
b) Wirkung
a) Ursache:
possessor of insight and its feet,
es gibt verschiedene Betrachtungsweisen, wie das interpretiert werden kann werden, die werden vorgestellt.
Buddhaschaft setzt verschiedene Arten von ursächlichen Pfaden voraus, um das Ergebnis zu erlangen. Diese ursächlichen Pfade kann man zusammenfassen in:
Die drei wesentlichen Übungen: Disziplin, Meditation, Weisheit
Oder
In den achtfachen edlen Pfad.
Die Beziehung zu diesem Pfad ist:
1. richtige Einsicht/Sicht/Intention – insight
2. richtige Rede feets (die verbleibenden 7 Punkte)
3. richtiges Handeln
4. richtiger Lebenswandel
5. richtige Anstrengung
6. richtige Achtsamkeit
7. richtige Konzentration
die Bedeutung: jemand der sehen kann, kann auch seine Füße benutzen und gehen. So unterscheiden sich Punkt 1 als dem wichtigsten Punkt und die anderen 7 Punkte.
Es gibt verschiedene Stufen und Perspektiven insight and it’s feet zu erklären,
hier in diesem Kontext heißt es:
die „Füße“ der Tugend, werden auf die vier Füße der Wunder bezogen, die zu den 37 Praktiken des Bodhisattvas Bezug haben und der vier vollkommenen Perfektionen von 1. Dharma, 2. Der Bedeutung, 3. Der Absicht, 4. Der Vollendung.
Generell wichtig ist aber, in jeglicher Stufe haben „Sicht und die dazugehörigen Handlungen“ immer in Einheit zu sein. So wie auf der Ebene (des Vajrayana?) Weisheit und geschickte Mittel.
47-48
Wenn der Pfad beendet ist…… (unklar für mich…)
47And when the path has finished, insight has to be defined as the three insights of normal training, which is the insight of past, future, and in the middle, which is the exhaustion of affliction.
48When the passage was finalized, we said that the insight has to be defined as the three insights of normal training given that all ‘not-knowing’ or former or later limits have been dispelled. Nonetheless, the insight doesn’t move.
50-54
sugata, (bde war gshegs pa) „gegangen in Glückseligkeit“, die Bedeutung ist:
jemand der einen glückseligen Pfad gegangen ist, und ein Ende dieses glückseligen Pfades erlangt hat, erreicht Glückseligkeit.
d.h. das Fahrzeug, das wir benutzen, wie ein vorzügliches Fahrzeug ist, das keine bestimmte Größe hat, unermesslich wie der Raum selbst ist. Wenn wir es benutzen, betreten, dann können wir Freude erfahren, die wir in Samsara für lange Zeit nicht erfahren haben.
Wie, wenn man auf einem vorzüglichen Pferd reitet, dann ist dieses Reiten ein schönes Erlebnis.
55-
es gibt 3 Wege einen Pfad (erfolgreich ) zu gehen:
1. properly gone (richtig?) richtig gegangen
2. gegangen ohne Wiederkehr
3. gegangen ohne etwas auszulassen (gone to nothing excluded ??)
Vielleicht sind Euch die Punkte 56, 57, 58 etwas klarer als mir, ich kann da keine rechte Zusammenfassung geben…
56The first one is ‘having gone properly,’ which means one has gone without the slightest stain of suffering or sorrow from the four noble ones. Without the slightest stain from either of these two, one has gone properly. Both of these belong to the side of total affliction in the samara. So one has gone properly, and like a person with a beautiful form.
57Now, an example of going beautifully is a person with a beautiful form – whatever such a person would wear would be beautiful. Here we say one has gone properly without any truth of the suffering and it source.
58This is something special which sets one apart from samara. Having gone across the suffering and the cause of the suffering, the effect of the suffering, and the cause of the suffering of those who live in samara. Such a person who has ‘gone through’ is beyond samara and its suffering.
59- 63
2. Weg des Gehens:
die Samen des „Selbst“ sind beseitigt, keine Wiederkehr zu Samara,
Weg 1 und 2 beinhalten den Unterschied zu „nichtbuddhistischen“ spirituellen Wegen, denn der Samen des „Selbst“ zerstört, damit ist die Sicht des Eternalismus, aufgegeben.
64—66
3. Weg des Gehens:
Perfekt gegangen, d.h. der Buddha hat alle dharmas als Qualitäten der vollkommenen Aufgabe, dessen was aufzugeben ist und dessen was zu realisieren ist, erlangt.
(Unterschied zu Shravakas und Pratyekas, die Selbstlosigkeit in Personen realisiert haben, die die Ebene des nicht mehr Wiederkehrens, des 1. Weges erlangt haben, aber noch keine vollständige Buddhaschaft.)
69
Mipham Rinpoche:
Jeglicher Pfad (accumulation, joining, seeing, meditation) muß erlangt werden durch Analyse und Logik und entsprechende richtige Praxis und Anwendung von Methoden, die die Ursache zur graduellen Aufgabe der Verschleierungen und Realisation sind.
70
nächstes teaching:
How the Buddha realises the benefit of others.
THE SUTRA OF THE RECOLLECTION OF THE NOBLE THREE JEWELS: ENGLISH TEXT
I prostrate to the All-Knowing One.
Thus it is: the buddha bhagavat tathågata arhat saîyaksaîbuddha, possessor of insight and its feet, sugata, (bis hierher 2b)
knower of the world, unsurpassed driver who tames beings, and teacher of gods and men is the buddha bhagavat.
This tathågata corresponds to a cause of merits. His roots of virtue do not go to waste. He is fully ornamented with all patience. His basis is troves of merit. The excellent minor signs adorn him. The flowers of the major marks bloom on him. Perceiving his activity, it being just right, there is harmony. Seeing him, there is no disharmony. He brings overt joy to those who long through faith. His prajñå cannot be over- powered. His strengths cannot be challenged. He is a teacher to all sentient beings, a father to the bodhisatvas, a king to the noble persons, a captain to those who journey to the city of nirvana. His wisdom is unfathomable. His knowledgeability is inconceivable. His speech is complete purity. His melody is pleasing. One never has enough of viewing the image of his body. His body is unparal- leled. He is not contaminated by the things of desire. He is very much not contaminated by the things of form. He is not mixed with the things of formlessness. He is completely liberated from the sufferings. He is utterly completely liberated from the skan- dhas. He does not possess dhåtus. His åyatanas are restrained. He has totally cut the knots. He is completely liberated from the torments. He is liberated from craving. He has crossed over the river. His wisdom is totally complete. He abides in the wisdom of the buddha bhagavats who arise in the past, present, and future. He does not abide in nirvana. He abides in the limit of the authentic itself. He abides on the level of looking upon all sentient beings. These are the true qualities of the greatness of the body of the buddha bhagavat.
The holy dharma is good in the beginning, good in the middle, and good at the end. Its meaning is excellent, its wording is ex- cellent. It is not adulterated, is totally complete, is total purity, is total purification. The bhagavat has taught dharma well. It is authentic sight. It is free from sickness. Its time has no interrup- tion. It brings one in. This is meaningful to see. It is known to the experts through personal self-knowing. The dharma spoken by the bhagavat was well taught for taming. It is renunciation. It causes one to go to complete enlightenment. It is without dishar- mony and it has inclusion. It has reliability. It does end the journey.
The saðgha of the great vehicle have entered into good, have entered into insight, have entered into straightness, have entered into harmony. They are worthy of joined palms, they are worthy of prostration. They are a field of the glory of merit. They are great ones thoroughly trained in gifts. They are a place for gener- osity. They are in all places even a great place for generosity.
(entnommen dem Buch „unending Auspiciousness“ Kommentar Mipham Rinpoche, Tony Duff, S. 81)