Die Wurzeln von Samsara

Die Wurzeln von Samsara

zusammengefaßt von Jeanny van Wissem

Buddha lehrte uns in all seinen Lehren, unseren Geist zu zähmen.

Die Wurzeln von Samsara sind u.a. die Geistesgifte (Anhaftung etc.), die unseren Geist verdunkeln. Das geschieht, indem wir an das Vorhandensein eines Selbst bei Personen und Objekten glauben. Das führt dazu, dass wir zum Beispiel „Ich“ und „mir“ denken, daran festhalten und nach Objekten greifen (oder sie ablehnen) – das erschafft Leiden.

„If we are „separated from the kleshas“,this is the very thing known as „buddhahood“.

1. Wenn wir den Dharma praktizieren, werden allmählich unsere Geistesgifte (afflictions) abnehmen und unsere Leiden aufhören.
Wenn wir alle Wut, Lust und Unwissenheit vollständig aufgeben, spricht man von Buddhaschaft.
Vollkommene Buddhaschaft bedeutet: Der Geist ist ohne jegliche Verdunkelungen.

2. Durch Unwissenheit greifen wir nach einem Selbst sowohl bei Individuen Ego) als auch bei Objekten und erzeugen dadurch Karma. Das wiederum bringt Leidenschaft, Aggression, Ignoranz, Stolz und Neid hervor. Wegen dieser 5 Geistesgifte (kleshas) werden wir immer in der zyklischen Existenz herumgewirbelt, obwohl wir die Buddhanatur haben, sie aber aufgrund unserer Verdunkelungen nicht erkennen

Wenn wir an dem Konzept eines „Selbst“ festhalten, entstehen Leidenschaft, Aggression und Ignoranz. Sie führen uns zu einer Wiedergeburt in den niedrigen Daseinsbereichen, in dem der hungrigen Geister, der Tiere oder in den Höllen.

Zusammengefasst: In unserem Geist lassen wir uns von den 5 Geistesgiften (Anhaftung etc.) leiten. Durch des Festhalten an einem Selbst bei Individuen (besonders durch das Glauben an „ich“, „mein“, „mir“) und bei Objekten bilden sich die Wurzeln von Samsara.

1. „ Die Lehre des Geistes, die Wurzel des Dharma“. Wir müssen unseren Geist zähmen. Der „Geist ist die Ursache, mit der wir Buddhaschaft erlangen können“.

Die Buddhanatur ist der Same, der in unserem Seinsstrom steckt. Wenn wir diesen Samen, die Buddhanatur zum Erblühen bringen wollen, müssen wir unsern Geist mit Hilfe der Lehren des Buddhas zähmen – genau wie ein Same Sonnenlicht und Wasser braucht, um zu wachsen. So wird die geistige Praxis zur Ursache für das Erreichen der Buddhanatur.

Die Geistesgifte entstehen aus unserer Anhaftung an die 5 Sinnesobjekte und durch diese Kraft wandern wir endlos im Samsara, im Ozean des Leidens umher.
Nicht zu vergessen, dass wir durch jede dieser Aktionen Karma erzeugen – nach dem Gesetz von Ursache und Wirkung („cause and effect“).

Kurze Erklärung: wie Verlangen (Anhaftung) , Ablehnung Wut und Unwissenheit entstehen:
Wenn wir Objekte mit unseren 5 Sinnen(Augen, Ohren usw.) sehen, werden sie von unserem Bewusstsein analysiert. Die Erscheinungen von Objekten werden sobald sie auftreten, in jedem Augenblick bewertet.
Wenn wir sie sie als angenehm bewerten, kommt Verlangen oder Lust hervor, wenn wir sie als schmerzhaft empfinden, lehnen wir sie ab und es tritt Aggression auf.
Wenn die Objekte in uns weder Freude noch Schmerz hervorrufen, ist das Unwissenheit oder Gleichgültigkeit. .

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